Finanzen

2020 schuldenfrei sein




In meiner bisherigen Amtszeit wurden von der Gemeinde Hövelhof keine Kredite aufgenommen. Alle in den letzten 10 Jahren getätigten Investitionen konnten durch laufende Mittel finanziert werden (u.a. Bahnhof, Friedhofskapelle, Bauhof, Feuerwehrdrehleiter und Rüstwagen, Kindergarten- und Schulanbauten, Schulmensa, Wohn- und Industriestraßen, Sportheime und Gymnastikhalle, Kunstrasen- und Trainingsfelder, Schützen- und Bürgerhaus).


                                          
Rund 7 Millionen Euro an Krediten wurde inzwischen abgebaut. Dies sorgt für eine deutliche Zinsentlastung des gemeindlichen Haushaltes und schont die nachfolgenden Generationen. Das ausgegebene Ziel, 2020 schuldenfrei zu sein, wird unbedingt angestrebt.

Weiter günstige Steuern und Gebühren




Gleichzeitig sollen die vergleichsweise günstigen Gebühren- und Steuersätze am unteren Rand gehalten werden. Hövelhof hat den in Nordrhein-Westfalen derzeit günstigsten Wasserpreis (0,62 €/cbm). Auch bei den Regenwassergebühren liegen wir in NRW auf Platz 1 (0,15 €/qm). Unsere Schmutzwassergebühren sind mit 1,99 €/cbm im Kreis Paderborn ganz vorn.



Verwaltungskosten minimieren


Durch ein ausgeklügeltes Energie- und Gebäudemanagement konnten die Unterhaltungskosten der Gemeindeverwaltung in vielen Bereichen gemindert oder gedeckelt werden. Bei den Personalkosten stehen wir gemäß Prüfungsbericht im interkommunalen Vergleich ebenfalls außergewöhnlich gut dar.  Auch in den nächsten Haushaltsjahre sollen betriebswirtschaftliche Maßstäbe zu einer gesunden Haushaltsführung beitragen.

                       Unser Bau- und Servicebetrieb am Schierbusch

In guten Händen

Die nicht vorhersehbare weltweite Wirtschaftskrise im Jahre 2009 führte in den nachfolgenden Jahren auch zu enormen Finanzengpässen bei den Kommunen. Durch eine sparsame und wirtschaftliche Haushaltsführung konnte diese Zeit ohne Liquiditätsprobleme überstanden werden. Die letzten beiden Haushaltsjahre konnten auch in der Ergebnisrechnung wieder mit einem Überschuss abgeschlossen werden, der für künftige Herausforderungen in die Rücklagen geflossen ist.

 

Kampf dem Kommunalsoli

Da die Sennegemeinde in den letzten Jahren eine gute Wirtschafts- und Finanzpolitik betrieben hat, droht im kommenden Jahr der Kommunal-Soli. Dies ist eine Zwangsabgabe, die das Land Nordrhein-Westfalen seit 2014 von gut wirschaftenden Kommunen erhebt, um ihrerseits hoch verschuldete Kommunen zu unterstützen. Hiermit werden die eigenen Landeskassen zu Lasten solider Kommunen geschont. Gerade erst hatte uns das Land durch zweifelhafte Änderungen bei der Berechnung der Schlüsselzuweisungen bisher zustehende Mittel zugunsten der Ruhrgebietsmetropolen entzogen.

Ein zusätzlicher Griff in unsere Gemeindekasse ist nicht hinnehmbar! Wir werden uns mit rechtlichen Mitteln (Verfassungsbeschwerde)  dagegen wehren um diese Ungerechtigkeit zu verhindern.